Coiffeur & Beauty Jobs in Pratteln
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Coiffeur- & Beauty-Jobs in der Schweiz – vom Salon bis zum mobilen Service
Von der ausgebildeten Coiffeuse mit EFZ über die Kosmetikerin im Wellness-Spa bis zur selbstständigen Nageldesignerin: Die Schweizer Beauty-Branche beschäftigt laut Coiffure Suisse rund 13'000 Personen in über 4'000 Salons. Dazu kommen Kosmetikinstitute, Barbershops, Nail-Studios und mobile Beauty-Services. Wer im Coiffeur- oder Beauty-Bereich arbeitet, profitiert von kreativer Tätigkeit, direktem Kundenkontakt und flexiblen Arbeitsmodellen – von Vollzeit im Salon bis zum Wochenend-Nebenjob.
Coiffeur & Hairstyling
Coiffeuse/Coiffeur EFZ ist der klassische Einstieg: 3-jährige Lehre mit Fachrichtung Damen oder Herren. Typische Arbeitgeber sind Salonketten wie Gidor, Klipp, Headlines, Coiffeur Volpi sowie Tausende eigentümergeführte Quartiersalons. Spezialisierungen reichen von Colorist über Hochsteckfrisuren bis zum klassischen Barber-Handwerk mit Rasiermesser.
Kosmetik & Beauty
Kosmetiker/in EFZ arbeitet in Kosmetikinstituten, Wellness-Spas und Day-Spas mit Behandlungen wie Gesichtspflege, Maniküre, Pediküre, Wachsen und apparative Kosmetik. Visagistinnen und Make-up-Artists sind bei Hochzeiten, Fotoshootings, in der Parfümerie (Marionnaud, Müller, Manor) und im TV/Film tätig.
Lohn & Verdienst
Eine ausgebildete Coiffeuse EFZ verdient laut L-GAV der Coiffeurbranche zwischen CHF 4'200 und 5'200 brutto pro Monat (13×). Selbstständige mit eigenem Stuhl erreichen deutlich mehr. Kosmetikerinnen liegen ähnlich, Nageldesignerinnen oft auf Stundenbasis (CHF 35–55/h). Berechne deinen Lohn mit dem Lohnrechner.
Arbeitsmodelle
Die Branche ist teilzeitstark: 60–80%-Pensen sind Standard, viele arbeiten an festen Wochentagen. Samstag ist Hauptbetriebstag – entsprechend ist der Montag oft frei. Mobile Beauty-Services und freie Stuhlmiete (Booth Rental) bieten zusätzliche Flexibilität für selbstständige Profis.
Häufige Fragen zu Coiffeur- und Beauty-Jobs in der Schweiz
Die Branche umfasst eine breite Palette an Berufen:
- Coiffeuse / Coiffeur EFZ: Schneiden, Färben, Frisieren – Damen oder Herren.
- Barber: Spezialist für Herrenhaarschnitt und klassische Rasur.
- Kosmetiker/in EFZ: Gesichtspflege, Maniküre, Pediküre, Wachsen.
- Nageldesigner/in: Gel, Acryl, Nailart, Maniküre, Pediküre.
- Visagist/in / Make-up-Artist: Bühne, Hochzeit, Foto, Film und TV.
- Wimpernstylist/in: Wimpernverlängerung, Lifting, Färben.
- Podologe/Podologin: Medizinische Fusspflege (HF-Ausbildung).
Der Landesgesamtarbeitsvertrag (L-GAV) der Coiffeurbranche regelt die Mindestlöhne:
- Lehrling 1. Jahr: ca. CHF 600/Monat
- Lehrling 3. Jahr: ca. CHF 1'150/Monat
- Coiffeuse EFZ (Berufseinstieg): CHF 4'200 – 4'600/Monat (13×)
- Coiffeuse mit Erfahrung: CHF 4'600 – 5'200/Monat
- Coiffeuse mit BP / Salonleitung: CHF 5'200 – 6'500/Monat
- Selbstständig mit eigenem Stuhl: stark variabel, CHF 6'000 – 12'000+/Monat
Hinweis: Trinkgelder kommen oft dazu (10–20% des Lohns). Selbstständige Coiffeusen mit Stuhlmiete oder eigenem Salon haben höheres Einkommenspotenzial, tragen aber auch Geschäftsrisiken und Fixkosten.
In der Schweiz gibt es klare Ausbildungswege:
- Coiffeuse / Coiffeur EFZ: 3-jährige Berufslehre mit Fachrichtung Damen oder Herren.
- Coiffeur EBA: 2-jährige Attestausbildung als praxisorientierter Einstieg.
- Berufsprüfung (BP): Coiffeur/in mit eidg. Fachausweis – Voraussetzung für Salonleitung.
- Höhere Fachprüfung (HFP): Coiffeurmeister/in mit eidg. Diplom.
- Kosmetiker/in EFZ: 3-jährige Lehre, theoretisch und praktisch.
- Nageldesignerin: Keine staatliche Ausbildung, private Schulen (z.B. Beauty Forum).
- Visagist/in: Private Make-up-Schulen, häufig Quereinstieg möglich.
Die grössten Arbeitgeber der Schweizer Coiffeur- und Beauty-Branche:
- Coiffeur-Ketten: Gidor, Klipp, Headlines, Coiffeur Volpi, Cozza.
- Premium-Salons: Valentino Coiffeur, Rolf-Coiffeur, Schwarzkopf Concept Salons.
- Wellness & Spa: Tertianum, Bürgenstock, Grand Resort Bad Ragaz – Kosmetik im Hotelbereich.
- Parfümerien: Marionnaud, Manor Parfumerie, Müller, Import Parfumerie – Beratung & Make-up.
- Barbershops: Wachsende Szene mit lokalen Independents in allen grösseren Städten.
- Quartiersalons: Tausende inhabergeführte Salons in der ganzen Schweiz – oft beste Karten für Quereinsteiger.
Die Branche hat charakteristische Arbeitszeiten:
- Samstag = Haupttag: Stärkster Umsatztag, fast alle Salons offen.
- Montag oft frei: Klassischer Ruhetag, dafür Dienstag bis Samstag aktiv.
- Lange Donnerstage: Viele Salons öffnen am Donnerstag bis 19 oder 20 Uhr.
- Teilzeit verbreitet: 60–80% sind Standard, oft mit festen Wochentagen.
- Ferien-Pflicht: Mindestens 4 Wochen, häufig kollektive Salonschliessung.
- Mobiler Service: Termine auch abends und am Wochenende, sehr flexibel.
Stellen werden oft nicht öffentlich ausgeschrieben – diese Wege funktionieren am besten:
- FunkyJobs: Aktuelle Coiffeur- und Beauty-Stellen aus der ganzen Schweiz – werbefrei und filterbar.
- Coiffure Suisse: Branchenverband mit Stellenbörse für Mitgliedersalons.
- Direktbewerbung: Lieblingssalon besuchen, Lebenslauf abgeben – funktioniert in der Branche sehr gut.
- Instagram: Viele Salons posten offene Stellen direkt auf Social Media.
- Schaufensteraushänge: Klassisch, aber im Quartier weiter wirksam.
- Stuhlmiete (Booth Rental): Selbstständig in einem bestehenden Salon arbeiten – oft über Inserate auf Anibis oder direkt.